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Andachtsbild - Büchel Friedenswiese.jpg

pax christi

menschen machen frieden - mach mit.

Unser Name ist Programm: der Friede Christi. 

pax christi ist eine ökumenische Friedensbewegung in der katholischen Kirche. Sie verbindet Gebet und Aktion und arbeitet in der Tradition der Friedenslehre des II. Vatikanischen Konzils. 

Der pax christi Deutsche Sektion e.V. ist Mitglied des weltweiten Friedensnetzes Pax Christi International.

Entstanden ist die pax christi-Bewegung am Ende des II. Weltkrieges, als französische Christinnen und Christen ihren deutschen Schwestern und Brüdern zur Versöhnung die Hand reichten. 

» Alle Informationen zur Deutschen Sektion von pax christi

Friedensnobelpreis 2017

Presserklärung zum Friedensnobelpreis

Presseerklärung von pax christi im Bistum Trier vom 17.10.2017

 

Die Verleihung des Friedensnobelpreises an  ICAN stärkt das Engagement von pax christi-Trier am Atomwaffenstandort Büchel

 

Die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) — pax christi ist Kooperationspartner der Kampagne — hat den diesjährigen Friedensnobelpreis erhalten. Damit wurde ihr Einsatz für das Zustandekommen des Vertrags über ein Verbot von Atomwaffen bei den Vereinten Nationen gewürdigt, dem 122 Staaten zugestimmt haben.

„Dieser Nobelpreis ist ein Riesenerfolg für jahrelanges Engagement für die Abschaffung von Atomwaffen, eine Ehre und eine starke Unterstützung für die Atomare Abrüstung, für die wir uns schon so lange, mit so vielen einsetzen — ich gratuliere allen, die dieses Bündnis stark gemacht haben“ freut sich der Geistliche Beirat der deutschen pax christ-Sektion und der Bistumsstelle Trier Horst-Peter Rauguth. pax-christi im Bistum Trier fühlt sich durch die Verleihung des Nobelpreises in ihrem Einsatz gegen die am Standort Büchel(Eifel) gelagerten Atombomben gestärkt.

Leider hat die Bundesrepublik sich weder am Zustandekommen des Vertrages beteiligt, noch sieht es danach aus, als wolle sie die atomare Teilhabe beenden. Soll der Glückwunsch der Regierung an ICAN nicht nur eine Höflichkeitsfloskel bleiben, muss sie in der neuen Konstellation sich von der atomaren Teilhabe verabschieden und dem Vertrag beitreten. Ähnlich formulierte pax christ- Präsident Algermissen in seiner Stellungnahme zum diesjährigen der Gedenktag der Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki an die Adresse der Regierung: „Mutig voranzugehen und den Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland zu beschließen und dem Vertrag für Atomwaffenverbot beizutreten.“

Kurz vor seiner Friedensandacht in Büchel am 06.Juli formulierte Bischof Ackermann von Trier als Vorsitzender eine Stellungnahme der Deutschen Kommission Justitia et Pax „Die Frist, die uns ohne einen Unfall  mit  Atomwaffen, einen  nuklearen  Konflikt  oder  Atomwaffen  in  Händen  von Terroristen  gegeben wurde, dauert nicht ewig und muss dringend zum Aufbau einer internationalen Sicherheitsarchitektur genutzt werden, die ohne Atomwaffen auskommt. Es ist höchste Zeit, die weithin eingetretene Gewöhnung an diese moralisch bedenkliche und gefährliche Form der Friedenssicherung zu überwinden“.